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Ruine Walkenried


 



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Klosterschule Ilfeld

1921 
Quelle :Archiv Verlag Iffland - 
 mit freundlicher Genehmigung



Das Kloster Walkenried

In den verschiedensten Urkunden der Familie von Arnswald werden nach 1200 die Klöster Ilfeld und Walkenried erwähnt. Durch großzügige Spenden verhalf sie den Klöstern zu Ruhm und Ansehen.

Das Kloster Walkenried wurde im Jahre 1127 von der Gräfin Adelheid von Clettenberg gegründet und war im Mittelalter das Machtzentrum der Zisterzienser. Dieser Mönchsorden besaß große Ländereien in ganz Norddeutschland, Silberbergwerke, Weinkellereien, Brauereien und verschiedene andere Gewerbebetriebe. Dazu kamen noch Privilegien wie Münzhoheit und eigenes Gericht.

Am Ende des Mittelalters begann auch das Ende des Zisterzienserreiches. Während des Bauernkrieges im Jahre 1525 wurde das Kloster von aufständischen Bauern gestürmt, geplündert und stark zerstört. Die Bauern vertrieben alle Mönche und das Klostergebäude begann zu verfallen. Im Jahre 1570 stürzte die im 13. Jahrhundert errichtete Kirche ein. Sie war bis zu diesem Zeitpunkt einer der größten Sakralbauten Norddeutschlands.

In den folgenden Jahrhunderten diente die Ruine als Steinbruch für zahlreiche Gebäude in der Umgebung, vor allem für Bauwerke im Ort Walkenried, welcher sich auf dem Klostergelände herausbildete.

Erst im Jahre 1977 wurde mit der Sanierung der Ruine begonnen. Heute dient die Klosterruine unter anderem kulturellen Zwecken, es finden hier regelmäßig Konzerte von renomierten Solisten und Orchestern statt.

(Dem Online-Reiseführer Harzlife entnommen)

Das Kloster Ilfeld

Ein bedeutendes Bauwerk in Ilfeld ist das im Jahre 1189 gestiftete Kloster. Während des Bauernkrieges eroberten die Aufständischen diesen Gebäudekomplex, zerstörten ihn aber nicht. Im Jahre 1546 wurde das Kloster protestantisch und wenig später darin eine Klosterschule eingerichtet. Seit dem Ende des zweites Weltkrieges beherbergt das Klostergelände ein Krankenhaus...